Feuerwehr-Etsdorf Logo Freiwillige Feuerwehr Etsdorf

Sportwettkampf

Der Feuerwehrsport ist eine Sportart, die aus vielen Bereichen der Feuerwehrarbeit heraus entstanden ist.

Körperliche Fitness sowie Sport bilden nach wie vor eine der entscheidenden Grundlagen zur Gewährleistung der Einsatzbereitschaft der Kameraden in den Feuerwehren. Bei der zum großen Teil ehrenamtlichen Arbeit in den Freiwilligen Feuerwehren ist es unabdingbar, psychischen und physischen Belastungen gewachsen zu sein, die nur allzu oft an der Grenze dessen liegen, wozu jeder einzelne im Stande ist.

Die Festigung der Gesundheit, die Entwicklung der notwendigen Eigenschaften sowie die Vervollkommnung der Fertigkeiten der Kameraden werden am wirksamsten durch die Vereinigung der Einsatztätigkeit mit besonders sportlichen Übungen und den verschiedensten Sportarten auf der Basis einer allseitigen sportlichen Ausbildung gewährleistet. Die zur ständigen Verbesserung der körperlichen Fitness am ehesten geeignete Sportart ist neben Ausdauer und Schnellkraft der angewandte Feuerwehrsport.

Der Feuerwehrsport bildet einen Komplex spezieller Übungen, die nach ihrem Charakter und nach der Bewegungsstruktur weitestgehend der Tätigkeit der Feuerwehrleute beim Einsatz entsprechen. (Quelle: Wikipedia)

Mannschaft

Disziplinen

Ziel dieses Bewerbs ist es eine 100m lange Hindernisbahn in schnellstmöglicher Zeit zu bewältigen.

Der Wettkämpfer startet mit folgender Ausrüstung: Helm; Gurt und Strahlrohr, das mittels Band am Gurt gesichert ist. 

Nach dem Start heißt es so schnell wie möglich aus den Startblöcken zu kommen um nach 23m eine 70cm hohe Hürde zu überwinden. Hier gilt es nur wenig Geschwindigkeit zu verlieren um nach weiteren 5m zwei C-Schläuche aufzunehmen. Danach geht es mit den beiden zusammengerollten C-Schläuchen nach insgesamt 38m über den 8m langen, 1,2m hohen und 18cm breiten Balken.

Mit voller Geschwindigkeit wird nun versucht den Abgang des Balkens zu nehmen und dabei die Schläuche auszurollen. Gleich nach der Beschleunigung wird versucht die C-Schläuche an einem Ende zusammen zu kuppeln. Am Verteiler angekommen wird nun die verbliebene Kupplung aus der rechten Hand am Verteiler angekuppelt, um dann den Weg Richtung Ziel fortzusetzen. Auf den verbleibenden 25m muss nun noch die letzte Kupplung mit dem Strahlrohr verbunden werden. Falls eine der Kupplung aufgeht bzw. nicht verbunden ist, ist der Läufer disqualifiziert.

Das schwierige ist hier, wie auch in jedem anderen Bewerb die Technik mit Schnelligkeit zu verbinden.

 

 

Die Disziplin wird auf mindestens zwei Laufbahnen ausgetragen. Jede Laufbahn ist in 4 Bereiche geteilt. Im 1. Bereich ist eine Leiterwand beliebig zu überwinden. Im 2. Bereich steht die Hinderniswand, welche 70cm hoch ist. Im 3. Bereich überwindet die Wettkämpferin den Schwebebalken mit 2 Schläuchen ähnlich der 100m Hindernisbahn. Im 4. Bereich befinden sich ein tragbares Feuerlöschgerät und ein Flüssigkeitsbrand in der Brandwanne. Der mit Hitzeschutzausrüstung für Gesicht und Hände ausgerüstete Läufer übernimmt das Strahlrohr, nimmt den tragbaren Feuerlöscher auf und bekämpft anschließend den Flüssigkeitsbrand in der Brandwanne. Ist der Brand gelöscht, stellt oder legt der Wettkämpfer den Feuerlöscher ab und läuft in das Ziel.

Diese Disziplin nähert sich am meisten den Verrichtungen beim Feuerwehreinsatz an. Im Wettbewerb stehen 7 Mannschaftsmitglieder. Bei der Vorbereitung zum Wettbewerb werden vorbereitet: 1 Feuerwehrtragkraftspritze, 3 B-Druckschläuche, 4 C-Druckschläuche, 1 Verteiler, 2 Strahlrohre, 2 A-Saugschläuche und 1 Saugkorb.

Nur Saugschläuche dürfen über die Umgrenzungsmasse des Podestes (2x2m) hinausragen. Im Abstand von 4m vom Podest ist eine Wasserquelle platziert und 90m von der Achse dieses Podestes stehen zwei Zielscheiben.

Die Schläuche dürfen auf dem Podest auf beliebige Weise abgelegt werden. Die Kupplungen dürfen sich nicht berühren und die Geräte dürfen untereinander nicht verbunden sein. Ventile der Tragkraftspritze und des Verteilers dürfen offen, Blindkupplungen dürfen entfernt werden.

Auf das Startkommando des Starters läuft die Gruppe zur Plattform. Nach Herstellung der Saugschlauchleitung mittels Saugschläuchen und Saugkorb wird aus der Wasserentnahmestelle angesaugt. Dabei ist zu achten, dass der Saugkorb noch vor dem Eintauchen in den Behälter angekuppelt wird. Der Saugkorb muss bis zum Ende des Löschangriffes an der Saugschlauchleitung angekuppelt bleiben. Er darf auch nicht gehalten werden damit er nicht von der Leitung fällt. Es wird die Zubringerleitung in Angriffsrichtung ausgelegt und an den Verteiler angekuppelt. Vom linken und vom rechten Verteilerausgang werden von den beiden Angriffstrupps je eine Löschleitung ausgelegt. Nach Erreichen der Angriffslinie versuchen die beiden Angriffstrupps durch das Loch in den Zielscheiben den Wasserbehälter der Zieleinrichtung mit Wasser zu füllen.

Leuchtet die Signalleuchte auf einem Zielgerät auf, ist der Behälter mit 10l Wasser gefüllt. Sobald die Signalleuchten beider Zielgeräte aufleuchten, ist das Wettkampfziel dieser Disziplin erreicht.